Verleihung des Sächsischen Fluthelfer-Ordens 2002 an die Betriebsfeuerwehr Siegmon
Als Anerkennung für ihren engagierten Einsatz während der verheerenden Hochwasserkatastrophe im August 2002 wurde die Betriebsfeuerwehr Siegmon mit dem Sächsischen Fluthelfer-Orden 2002 ausgezeichnet.
Der Orden wurde vom Freistaat Sachsen gestiftet, um den außergewöhnlichen Einsatz der zahlreichen Feuerwehrangehörigen, Hilfsorganisationen, Soldaten sowie der vielen freiwilligen Helfer zu würdigen, die während des Elbehochwassers und der Überschwemmungen an Mulde und weiteren Flüssen unermüdlich Hilfe leisteten. Die Flutkatastrophe des Sommers 2002 gilt als der personell größte Katastropheneinsatz in der Geschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.
In der Stiftungsurkunde heißt es:
„Als Zeichen dankbarer Anerkennung für die außergewöhnliche Hilfeleistung der zahlreichen Einsatzkräfte und freiwilligen Helfer bei der Hochwasserkatastrophe, die im Sommer 2002 den Freistaat Sachsen heimgesucht hat, stiften wir den Sächsischen Fluthelfer-Orden 2002.“
Der Sächsische Fluthelfer-Orden konnte an alle Personen verliehen werden, die im Sommer 2002 im Freistaat Sachsen Hochwasserhilfe geleistet hatten. Mit der Auszeichnung wurde das persönliche Engagement sowie die hohe Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer gewürdigt.
Auch die Angehörigen der Betriebsfeuerwehr Siegmon leisteten während der Hochwasserkatastrophe einen wichtigen Beitrag bei den Hilfsmaßnahmen. Mit großem Engagement unterstützten sie die Einsatzkräfte vor Ort und trugen dazu bei, die Folgen der Flut für die betroffenen Menschen zu begrenzen. Die Verleihung des Sächsischen Fluthelfer-Ordens ist bis heute eine besondere Anerkennung für diesen selbstlosen Einsatz und erinnert an die außergewöhnliche Solidarität und Hilfsbereitschaft der Einsatzkräfte über Ländergrenzen hinweg.

