Verleihung der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2002“
Als Anerkennung für den außergewöhnlichen Einsatz während der Hochwasserkatastrophe im August 2002 verlieh der damalige Bundesinnenminister Otto Schily am 10. Dezember 2002 die Einsatzmedaille „Fluthilfe 2002“. Stellvertretend für die mehr als 40.000 Feuerwehrangehörigen aus dem gesamten Bundesgebiet nahm der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt, Günter Sievers, die Auszeichnung entgegen.
Gemeinsam mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und Altbundespräsident Richard von Weizsäcker ehrte Bundesinnenminister Schily insgesamt 18 Helferinnen und Helfer stellvertretend für die vielen zehntausend Einsatzkräfte, die während der Hochwasserkatastrophe im Einsatz waren. Die übrigen beteiligten Einsatzkräfte erhielten die Medaille anschließend über ihre jeweiligen Organisationen.
An der Feierstunde nahmen neben Vertretern zahlreicher Hilfsorganisationen auch der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Gerald Schäuble, sowie Bundesgeschäftsführer Herbert Becker teil. In seiner Ansprache würdigte Otto Schily den außergewöhnlichen Einsatz der Helferinnen und Helfer: Sie hätten mit Hilfsbereitschaft, Mitmenschlichkeit, persönlichem Engagement und großem Mut wesentlich dazu beigetragen, die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu bewältigen.
Auch die Betriebsfeuerwehr wurde für ihren Einsatz während der Hochwasserkatastrophe mit der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2002“ ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte als Anerkennung für die geleistete Unterstützung und den engagierten Einsatz ihrer Angehörigen im Katastrophengebiet. Damit zählt die Betriebsfeuerwehr Siegmon zu den zahlreichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen, deren Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Flutkatastrophe leistete.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums waren bei dem größten Katastropheneinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mehr als 128.000 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte sowie zahlreiche private Helferinnen und Helfer aus allen Regionen Deutschlands über mehrere Wochen im Einsatz. Gerald Schäuble hob dabei besonders die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements sowie die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen hervor, die maßgeblich zum Erfolg der Katastrophenhilfe entlang der Elbe und Donau beigetragen habe.

